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       Škampa Quartett – Lukáš Polák, Violoncello 
Lukáš Polák wurde in Jindřichův Hradec geboren. Das Spiel auf dem Violoncello lernte er am Brünner Konservatorium bei Miroslav Zicha. In Brünn lernte er auch dirigieren, was ihm dann bei der Leitung des Barock-Ensembles Musica da camera Brno zugute kam, das vor allem auf die authentische Interpretation böhmischer und europäischer Musik des Hochbarock ausgerichtet war. Das Brünner Konservatorium beendete er 1997 mit dem vom Tschechischen Musikfonds vergebenen Titel „Absolvent des Jahres“.

Anschließend studierte Lukáš Polák bei Prof. Daniel Veis an der Prager Musikakademie. Er absolvierte sie 2003 mit Tschaikowskis Rokokovariationen für Cello und Orchester unter Begleitung der Pilsener Philharmonie.

Während seines Studiums beteiligte er sich an vielen Interpretations-Wettbewerben. Bei einem Wettstreit des Konservatoriums Teplice gewann er den 1. Preis und zugleich den Titel „Absoluter Sieger“, beim internationalen Beethoven-Wettbewerb in Hradec nad Moravicí gewann er den 3. Preis, beim Leoš-Janáček-Wettbewerb in Brünn platzierte er sich an 3. Stelle, und beim Bohuslav-Martinů-Wettbewerb in Prag bekam er ebenfalls den 3. Preis.

Wertvolle Erfahrungen sammelte Lukáš Polák auf zahlreichen Kursen, an denen er teilnahm unter der Leitung führender Persönlichkeiten der tschechischen und der internationalen Violoncello-Schule - František Smetana, Daniil Schafran oder Jiří Bárta. Zu seinen bedeutenden solistischen Aktivitäten gehört die Zusammenarbeit mit dem Talich-Kammerorchester, dem Mährischen Kammerorchester und den Akademischen Kammersolisten.

Dank seinem Interesse für Kammermusik stand Lukáš Polák an der Wiege mehrerer Kammermusik-Gruppen. Diese Erfahrungen brachte er namentlich beim Streichquartett zur Geltung. Seit 2004 ist er Mitglied des Škampa-Quartetts.


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